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Jetzt sitze ich im Zug. Im Zug nach Paris – und es ist nicht mehr weit: Mein halbes Jahr Paris beginnt. Die große Stadt an der Seine wird für die nächsten Monate mein neues Zuhause. Schon in zwei Wochen beginnen die Vorlesungen an der Sorbonne IV.
Die ersten Tage werde ich nutzen, um mich in Paris erstmal ein bisschen umzusehen, mit der Metro die Stadt zu erkunden und mich an meine neue Sprachumgebung zu gewöhnen. Aus Erfahrung weiß ich, dass gar nicht so einfach ist ohne nachzudenken automatisch „Merci“ statt „Danke“ antwortet. Aber nach ein paar Tagen bis zum Eiffelturm und wieder zurück läuft das sicherlich wie von selbst.
In ein paar Tagen folgt die Einschreibung an der Universität und die ersten Informationsveranstaltungen kommen auf mich zu. Gerüchten zufolge laufen die Anmeldungen in Paris noch komplett in schriftlicher Form. Man darf gespannt sein! Doch ich bin vor allem sehr neugierig, wie die Kurse und natürlich die anderen Studenten sein werden.

Rückblick Bonn. 20150911_121739zWährend der Zug so durch die Landschaft fährt ziehen die letzten Wochen und Monate nochmal an mir vorbei: Nach der Zusage für das ERASMUS-Programm, ging das Sommersemester doch schneller vorbei als gedacht. Kein Geheimnis, dass ein Auslandssemester viel Papierkram mit sich bringt. Doch auch den bewältig man mit der Zeit erfolgreich. Selbst ein Zimmer für Paris hab ich am Ende knapp noch vor der Abreise gefunden.
Zum Ende der Kurse fiel außerdem langsam auf, dass auch viele andere ihren Weg ins Ausland antreten werden. Insbesondere das fünfte Semester ist anscheinend besonders beliebt für einen Blick über die Landesgrenzen und man fand sich doch häufiger auf der einen oder anderen Abschiedsparty wieder. Schließlich lässt man seine Freunde und Bekannten aus den letzten vier Semestern nicht einfach sang und klanglos zurück.

Nachdem ich am Gare du Nord angekommen war, hieß es erstmal durch das übliche Bahnhofskuddelmuddel, wie man es häufig an großen Bahnhöfen findet, zu den Taxis zu finden. Und das war gar nicht so einfach. Denn man musste gut aufpassen nicht in falsche Hände zu geraten. Auf meinen wenigen Metern habe ich etwa zehn Taxifahrten angeboten bekommen, bis ich letztendlich zur offiziellen Warteschlange gefunden hatte. Die Fahrt selbst war einfach und unkompliziert. Am Ende bin ich gut am Zielort angekommen. Mein kleines Zimmer bei einer Familie in einem typischen Pariser Stadthaus konnte ich sofort beziehen. Das Abenteuer kann beginnen! Ab ins Bett… 😉

 

(Blick aus dem Fenster am nächsten Morgen: Bonjour, Paris!)

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Juliane Sprick

I am history student at Bonn University. But I am going to study at Sorbonne University in Paris for the winter term. Let's discover Paris - Allez hop!

3 CommentsLeave a comment

  • Und, hast du meinen Trick mit dem Taxifahrer-Täusch-Manöver zur Anwendung bringen können? 😉
    Netter Ausblick übrigens, sind die Häuser rosa?

    • Jaah, der Trick… 😀 Der Taxifahrer war ganz entgegen seinem Klischeetypus freundlich, nett, hilfsbereit und ist keinerleri unnötige Umwege gefahren.
      Die Häuser sind eher leicht beige. 😉