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20150911_112707z

Bonjour à tous!

Heute beginnte die erste richtige Uniwoche. Die erste Vorlesung steht bevor. Doch bevor der akademische Alltag hier Fahrt aufnimmt, möchte ich euch von meinen Erlebnissen der letzten Tage berichten:

Erster wichtiger Schritt in dieser Stadt. Ein Metroticket kaufen. Paris ist dann doch zu groß um die Stadt zu Fuß zu meistern. Außerdem würde man so vieles Schönes und Interessantes verpassen. Auch zur Sorbonne und den anderen Universitätsgebäude braucht man in der Regel 20 bis 30 Minuten. Schon etwas anderes als im kleinen, beschaulichen Bonn. Aber wenn man günstig an einer passenden Haltestelle wohnt ist das gar kein Problem.

Das wunderschöne Wetter, dass sich leider nach ein paar Tagen in einen unendlichen Regen wandelte, hab ich natürlich sofort genutzt und meinen Streifzug durch die Stadt begonnen. An der Bastille vorbei Richtung Sorbonne, eine Runde durch das Quartier Latin, Marais und auch ein kurzer Rundgang über den berühmten Friedhof Père Lachaise, der bei mir direkt um die Ecke zu finden ist. Optisch etwas anderes als in Deutschland. Meist werden die Gräber überirdischn angelegt. Das Grab der Familie Haussmann, dessen Georges-Eugène für die typischen Pariser Straßenzüge verantwortlich ist, hab ich schon gefunden. Der Friedhof ist riesig – allerdings ist die ganze Anlage nicht nur eine Ruhestätte für viele berühmte Personen sondern, wie die vielen anderen grünen Flecken der Stadt, ein gern genutzer Entspannungsort. Zwischendurch findent man nämlich einige Rasenflächen auf denen sich der ein oder andere Stadtbewohner mit seinem Buch gemütlich gemacht hat.

Auf die freien Tage folgte der Einschreibungsmarathon. Und das ist auch genauso zu verstehen. Denn hier kämpft man nicht mit einem Computerprogramm, dass einen bekanntlich manchmal in den Wahnsinn treiben kann. Nein, hier steht man an. Für das erste Dokument, für das zweite Dokument, für die Abgabe der ausfüllten Formulare für die Kurse…  Doch wenn man alle Warteschlangen gemeistert hat, lohnt es sich unbedingt sich auch mal umzugucken. Schließlich wird man in die heiligen Hallen ohne Studententicket gar nicht reingelassen. An so gut wie allen Eingängen der Universitätsgebäude stehen Wachposten.

Hier ein paar Bilder aus dem Innenhof der Sorbonne:

Natürlich finden nicht alle Kurse für alle Studiengänge hier statt. In der ganzen Stadt verteilt – vor allem aber am Stadtrand gibt es weitere, neue Universitätsgebäude. Optisch können die nur nicht ganz mithalten 😉

Gestern Nachmittag gab es dann das erste Treffen der ERASMUS-Gruppe. Erst ein bisschen Jardin du Luxembourg, ein bisschen Crêpe essen und am Ende ein paar nette Unterhaltungen am Ufer der Seine mit den angestrahlten Gebäuden im Hintergrund.

 

 

 

 

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Juliane Sprick

I am history student at Bonn University. But I am going to study at Sorbonne University in Paris for the winter term. Let's discover Paris - Allez hop!