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20151011-AranIslands-2

Dear all :)

today I would like to start with a few notes…
First of all: Congratulations, Ireland, to the win of the soccer match last Thursday. The Germans could have played way better, in my opinion, and the Irish were pretty excited about beating the World Champion. All in all, I spent a nice evening in the SU bar with lots of friends, Germans, Irish as well as many Internationals. The atmosphere was incredible and for me sometimes really weird. Being a German among so many cheering Irish and speaking English during a German soccer game – two quite interesting experiences.
-German version below :)

Second, today is October 14. That means my first month of Ireland is already over. Time is racing and it feels much longer than just four weeks since I left Germany and my beloved home in Bonn. My resumé of the first weeks is quite positive though. People are really kind, I got to know lots of international as well as Irish students – really lovely people you all! Looking forward to lots of fun and many grand hours with you, guys! 😀
Lectures are like lectures are supposed to be, which means in Maynooth not only writing exams at the end of the terms but also submitting assignments like essays, compositions, sketches or project documentation every week. On Monday evenings I am rehearsing with the orchestra – yeah, I made it 😀 – and on Thursday evenings are choir rehearsals.. as you can see, I am pretty busy.. but that’s me I think. Cannot remember that it has ever been quiet round me 😉

In addition to all my activities there is one main difference to Germany, which is the language. Since I am here I am naturally speaking English most of the time, and even though there are lots of German speaking students on campus I try hard to refuse talking any German at all. Before I came to Ireland I had to do a little language test for the Erasmus programme just to get a brief look on my personal level of language. Even though I did not too bad at this test and I am able to communicate in everyday life, it is incredible how many vocabulary are still missing. To be honest, I didn’t expect it to be that much.

However, I have to learn all the musicological terms, even the simple ones like crotchet and beam. Sure, I have written lots of English term papers before and I am studying English literature but I have never had to use the English terms for music. Same thing with lots of typical German dishes, for example. Whereas in this case, lots of words are just adopted from the German because they are that traditional, like ‘spätzle’ – it’s just the same here.

Furthermore there were another two pretty funny everyday experiences in terms of language: My first yoga lesson in English last week and watching a German soccer game while talking German. Unless you are not confronted with the situation itself, you just don’t think about it and take it for granted that you understand everything. Due to my experience from before, I could follow the lesson by watching the others, but still – quite funny!  There are much more examples and I am getting used to the different words quite fast, I hope. We shall see.

That’s all for now. As soon as my laptop is repaired, you will get my report about the trip from last weekend as well as a few words about my nighthike I am about to do this evening. Love you all, take care and see you soon! 😀 <3
Cheers, Anna-Lena


Hallo meine Lieben,

heute mal ein etwas anderer Eintrag und ein paar Anmerkungen vorweg:
Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an die irische Fußball-Nationalmannschaft zum Sieg letzten Donnerstag. Unsere liebe deutsche Mannschaft hätte wirklich besser spielen können, finde ich 😉 Im Nachhinein habe ich einen recht lustigen Abend in der SU Bar verbracht mit hauptsächlich irischen, internationalen und ein paar deutschen Studenten. Während wir Deutschen uns nach und nach fragten, was unsere Mannschaft dort eigentlich tut, wurden die Iren immer euphorischer und spätestens nach dem Führungstor badete die Bar fast Guinness. Das Spiel und der Sieg wurden noch bis spat in die Nacht gefeiert und war den Iren in keinem Fall gleichgültig. Naja, den Weltmeister schlägt man halt auch nicht jeden Tag 😀

Zum zweiten ist es heute jetzt genau einen Monat her, dass ich nach Irland geflogen bin und mein geliebtes Rheinland für ein Jahr verlassen habe. Die Zeit rast und ich kann nicht wirklich glauben, dass es erst gut vier Wochen sind- Ich habe schon wirklich viel erlebt und kann ein positives Fazit ziehen. Die Menschen hier sind wirklich nett, ich habe ganz viele liebe Menschen aus Irland und aller Welt kennengelernt. Cool, dass es euch alle gibt. Ich freue mich auf eine weiterhin grandiose Zeit mit euch allen! :)
Uni und Vorlesungen sind halt Uni und Vorlesungen – wie das so ist. Es gibt einige Unterschiede, da habe ich euch ja schonmal von erzählt aber im Großen und Ganzen lerne ich Fleißig und freue mich über das neue Wissen. Im Gegensatz zu Bonn schreibe ich allerdings nicht nur Klausuren am Ende des Semesters, sondern muss jede Woche ein bis drei Assignments abgeben. Das sind Essays, Kompositionen oder auch Gruppenarbeiten wie Projektdokumentationen oder Zeichnungen von Produktideen. Montagsabends habe ich außerdem Orchesterprobe und donnerstags ist noch Chor – den klar auch im Ausland, kann und will ich auf meine geliebte Musik nicht verzichten! 😉 Wie ihr seht, langweilig ist mir nicht .. naja ich und ein leere Kalender, das widerspricht sich auch irgendwie ein bisschen 😛

Jetzt aber mal zum eigentlichen Thema meines Artikels: den vielen neuen Wörtern.
Richtig der größte Unterschied im Alltag ist die Sprache. Und obwohl ich nun schon seit vielen Jahren English lerne, es studiere und auch in dem kleinen Test vor dem Aufenthalt ein recht gutes Niveau erreicht habe, fehlen wirklich viiiel Vokabeln. Vo allem in den verschiedensten Fachbereichen verstehe ich zwar den Zusammenhang aber nicht unbedingt jedes Wort. Um ehrlich zu sein, hatte ich das nicht ganz so krass erwartet. Klar ist Englisch nicht meine erste Sprache, aber es sind dann doch einige Momente wo mir plötzlich Wörter fehlen.

Hier einige Beispiele: Grundbegriffe im musikalischen Zusammenhange wie Viertelnote (crotchet) oder Notenbalken von Achtelnoten (beam). Die instrumente im Orchester hat man dann doch schonmal öfter gehört, aber für mein erste Essay in Musikwissenschaft musste ich doch manchmal nachschauen. Schließlich studiere ich zwar Musikwissenschaft aber bisher eben auf Deutsch. Eine ganz andere Kategorie sind typisch deutsche Gerichte. Wobei, in disem Fall, viele Wörter einfach aus dem Deutschen übernommen werden – Spätzele sind ebenfalls ‘spätzle’ in Englisch.

Lustig waren auch meine erste Yogastunde auf Englisch und das Fußballspiel am letzten Donnerstag. Plötzlich brauch man Begriffe für jegliche Körperteile und Muskeln im ersten Fall, oder Wörter wie ‘Abseits’ im zweiten Fall. Beides Situationen, in denen man sonst ganz selbstverständlich Deutsch spricht und gar nicht darüber nachdenkt, was das den im Englischen bedeutet. Zum Glück konnte ich auf frühere Erfahrungen zählen und so trotzdem allem folgen :) Wir warden sehen, wie oft ich in Zukunft noch mein Wörterbuch brauche.

Das war’s für heute – in den nächsten Tagen folgt dann noch ein ausführlicher Bericht über mein Wochenende an der Westküste Irlands und die Nachtwanderung heute Abend. Bis dahin, alles Liebe aus Irland. Fühlt euch umarmt und last von euch hören 😀
Bis bald, eure Anna-Lena

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Anna-Lena Oehmann

I am studying Musicology and British Literature at Bonn University in Germany and will spend my year abroad at Maynooth University near Dublin.