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Café des Deux Moulins (Das Café, welchesn im bekannten Amélie-Film eine zentrale Rolle spielt)

Und dann war es auf einmal schon Dezember. Mein Semester in Paris vergeht viel schneller als gedacht. Einen Großteil habe ich wohl in der Bibliothek oder in meinem Zimmerchen am Schreibtisch verbracht, um für all die kleinen Tests zu lernen oder diverse Referate zu verfassen. Doch neben allen Fleiß und Stress, ließ es sich weder Con, noch meine Familie nehmen, mich hier für ein paar Tage zu besuchen – sehr schön!! :)

Meine Mutter und meine Schwester kamen ein paar Wochen nach dem Besuch aus Spanien. Natürlich stand das ganz große Sightseeing-Programm auf dem Plan. Eigentlich ganz gut, da man das selbst doch all zu sehr ausklammert, wenn man hier wohnt. Also gab es eine Fahrt mit dem Riesenrad am Place de la Concorde (mein persönliches Highlight :D), einen weiteren Besuch der Mona Lisa im Louvre oder auch des wunderbaren Musée d’Orsay. Der umgebaute Bahnhof, der direkt am linken Ufer der Seine liegt, ist nicht nur aufgrund seines schönen Gebäudes, sondern auch in Bezug auf die breite Ausstellung durch die Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts, und insbesondere durch den französischen Impressionismus. Auch wenn ich bisher nur einen Bruchteil der Pariser Museen gesehen habe und meine Wissen über Kunst und Malerei sehr begrenzt ist, finde ich, dass das Musée d’Orsay auf jeden Fall eines der sehenswehrtesten ist; eindeutig mein Lieblingsmuseum.

Bei unserem Spaziergang sonntags durch das Maraisviertel, kamen wir dann an dem Place des Vosges vorbei. Bisher hatte ich ihn anscheinend jedesmal unwissend umgangen. Schade eigentlich, denn der Platz, wirklich sehr hübsch. Anschließend wollten wir uns eigentlich eine Falafel in der Rue de Rosiers genehmigen – aber da die Warteschlange dann doch etwas zu lang war, verschlug es uns spontan in das koschere Restaurant eine Ecke weiter. Nachdem wir glücklich, und alle genügend Falafelbällchen, Humus und Fladenbrot bei “Chez Marianne” intus hatten, machten sich meine Mutter und meine Schwester wieder auf zum Bahnhof. Hier noch ein paar Fotos vom Place des Vosges:


In der letzten Woche entspannte sich die Lern-Situation dann endlich etwas. Das Semester ist ja bald vorbei. Also ging es am letzten Sonntag natürlich ausgiebig brunchen. In der Nähe des Gare d’Austerlitz betreibt das Pariser Studierendenwerk CROUS ein Boot, an dem man auch am Wochenende für kleines Geld etwas zu essen bekommt. Auch sehr schön mal wieder die anderen Erasmus-Studenten wiederzutreffen. In der nächsten Woche stehen in der Tat noch einige Abschlussparties auf dem Plan. Denn leider werden nach den Ferien nicht alle Austauschstudenten wieder zurückkehren… :'(

 

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Juliane Sprick

I am history student at Bonn University. But I am going to study at Sorbonne University in Paris for the winter term. Let's discover Paris - Allez hop!

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  • Wir hatten nur einen heiligen Dreikönig (also einen heiligen einen König…?) an Nikolaus. Und der ist leider während eines Fotoshootings eines unerwarteten und schrecklichen Todes gestorben. Zweimal. :(