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Der Place de la République. Ort vieler Versammlungen, Demonstrationen, Gedenken.

Zurück aus der Weihnachtspause, zurück für die letzten paar Wochen in der französischen Hauptstadt. Letzte Woche bin ich, auf gleichem Weg wie vorher, mit dem Zug nach Paris gereist. In Köln konnte man dabei ganz normal in den Zug einsteigen. Eine Passkontrolle erfolgte erst überraschend nach dem Verlassen des Zuges direkt am Gleis.

Ein bisschen merkt man, dass die Stadt sich bisher nicht von den grauenhaften Anschlägen erholt hat. Ein Jahr nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo und auf einen Supermarkt, ist das Phänomen des “Coli suspect” (könnte man als “verdächtiges Paket” übersetzten), dass mir noch aus dem November bekannt war, wieder zurück. Fast täglich war innerhalb der letzten Tage eine Metrolinie oder Station für mehrere Stunden gesperrt.

Gerade auch auf meiner Leseliste :)

Gerade auch auf meiner Leseliste :)

Dennoch lässt sich dadurch niemand abhalten seinen Alltag normal zu leben. Und auch die Möglichkeiten seine Freizeit bunt zu gestalten, trotz usseligem Wetter, sind hier bekanntermaßen schlicht endlos. Auch finden immer noch viele Partys unter dem Motto “Paris est une fête” statt. Das gleichnamige Werk von Ernest Hemingway über sein Leben im Paris der 1920er Jahre stieg Ende November spontan zum Bestseller auf. Januar ist zudem die Zeit des großen Winterschlussverkaufs. So wird man dann und wann von wirlich verlockenden Angeboten in die Läden gelockt.20160111_144854 Natürlich ist man auch weiterhin meist unter Austauschstudenten. Der Kontakt zu den ein oder anderen Franzosen, die ich in den letzten Monaten kennenlernen durfte, ist gerade jetzt in der Prüfungsphase deutlich abgeebbt. Schade irgendwie. Aber auch unter Italienern, Schweizern, Briten (und natürlich einem Haufen Deutscher) etc. lernt man ab und an auch Erstaunliches. Zwischen einem gefühlten Best-Of der tanzbaren 80er-Musik in einer urigen Kneipe am Montmatre, fragte mich eine Italienerin, ob wir Deutschen auf Partys nicht immer nur Techno hören würden. Interessantes Klischee. Hyper, Hyper!

946159_969872943078415_4388797032571013953_nAm Samstag dann lernte ich die leckeren “Galettes des Rois” kennen. Eigentlich drei Tage zu spät, da der Tag der heiligen drei Könige schließlich bereits am Mittwoch, dem 6. Januar war. Diese speziellen Galettes, ein Blätterteigkuchen mit Mandelcrème isst man in Frankreich an diesem Feiertag. Sehr lecker muss ich sagen. Zudem gibt es eine amüsante Tradtion, in den Kuchen eine kleine Figur einzubacken. Wer sie in seinem Stück findet, wird König oder Königin des Tages.

In den nächsten Tagen Plane ich noch einige Unternehmungen, um so viel von dieser Stadt zu sehen wie möglich – es wird also noch den ein oder anderen neuen Eintrag vor meiner Rückreise geben! :)

 

 

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Juliane Sprick

I am history student at Bonn University. But I am going to study at Sorbonne University in Paris for the winter term. Let's discover Paris - Allez hop!

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