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Seit etwa zwei Wochen bin ich jetzt wieder zurück in Deutschland. Ich freue mich all meine Leute wiederzusehen, Familie und Freunde und auch Bonn. Aber, während ich hier so zwischen meinen teils noch geschlossenen Umzugskartons sitze denke ich immer wieder an die letzten Monate zurück. Ich vermisse Paris. Auch der letzte Monat dort war so wahnsinnig schnell vorbei.

Zurück ging es diesmal mit dem Auto. Meine Mutter kam, um mich abzuholen. Natürlich ließ sie es sich nicht nehmen ihrem Kurzbesuch der Stadt auch entsprechend auszukosten. So machten wir zwei uns am Tag vor der Abreise auf und entdeckten die Opéra Garnier von innen. Außerhalb der Aufführungszeiten kann man diese nämlich einfach so besichtigen. Und was soll ich sagen – einfach beeindruckend! Das Gebäude von 1875 wartet auch mitten in der Innenstadt mit Kronleuchtern, Prunk und Goldbeschlägen auf, die man sich vorstellen kann. Der Ursprungsort der Geschichte über das Phantom der Oper steht Versailles von der Ausstattung um nichts nach. Das Phantom, dass die Leute kurz nach seiner Eröffnung tatsächlich in derm Operngebäude wähnten, basiert auf den wohl unheimlichen Geräuschen, die der  Keller ab und zu von sich gibt. Die Geräusche stammen wahrscheinlich von dem Grundwasser, dass sich dort sammelt. Zum gelungenen Abschluss des Tages, gab es dann noch einmal Crêpe in einer formidablen bretonischen Crêperie bei mir um die Ecke. Das konnte ich mir einfach nicht nehmen lassen. 😉

Am nächsten Morgen ging es dann mit Sack und Pack und frisch belegten Baguettes im Gepäck wieder zurück nach Hause. Nach etwa fünf Stunden hatten wir unser Ziel erreicht. Zum Glück hatte ich bereits ein neues Zimmer in Bonn gefunden. Der Umzug konnte geplant werden. Doch ich bin mir nach den Monaten in Paris sicher: Ich werde nach Paris zurückkehren. Es ist und bleibt eine faszinierende Stadt, mit all ihren verschiedenen Facetten und ihrer Geschichte! Und ich habe bei weitem auch nach den fünf Monaten nicht alles gesehen. Vermutlich kann man das auch gar nicht. Trotzdem ist meine Neugier diese Stadt und vor allem auch den Rest des Landes zu erkunden noch lange nicht gesättigt. Noch sicherer bin ich mir allerdings, dass ich ein weiteres Auslandssemester oder Auslandsjahr machen werde. Es gab zwar auch nicht so schöne Tage, Momente. Dennoch waren auch alle zunächst unlösbar erscheinenden Probleme irgendwann gelöst. Wie sagt man so treffend? Man wächst mit seinen Aufgaben.  Mal schauen wo es dann das nächste Mal hingeht, auch andere Städte und Länder wollen erkundet werden. Reisen ist einfach was Feines. Und ich bin da ganz deiner Meinung, Papa: La vie est dure sans confiture!

 

 

Au revoir, Paris!! :)

Au revoir, Paris!! :)

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Juliane Sprick

I am history student at Bonn University. But I am going to study at Sorbonne University in Paris for the winter term. Let's discover Paris - Allez hop!