Blogventure – We blog our adventure
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Dear family and friends,

after several weeks filled with travelling, some assignments and some more queries, I’m finally back into writing for blogventure again. I will start with some blogs on my travels in Scandinavia with Tess, a brief notice on my second visit in Aberdeen, followed by some more explorations in Ireland with my family during Easter – a lot has happened but let’s start.

First of all –  thanks again, everybody, for reading the blog, for taking part in this special experience and your support during the good and the less good days. I could not have done this without you and it means a lot!
Today is April 1, which means it’s now exactly two months left here – it’s totally crazy and feels quite unreal since I only arrived in September. Time has been flying and even though, it’s been a long time now that I’ve been here there was always quite a long time to follow as well, and now it’s countable again. It took me quite a while to finally really feel home here, to feel that it’s been the right choice to come here and to be home – I’m so blessed that I can say so now for quite a while already 😀 I made friends and family over here and no matter what major and minor issues I had to solve I worked my way through and always got a lot of help :)

well, but let’s get started with my travel news – eine deutsche Version gibt’s wie immer etwas weiter unten! –

Tess, a Canadian friend, and I had the random idea to book flights to Scandinavia already back in November, hence we started planning the details our trips beginning of January.

Long things, short: 6 days, 3 countries, 4 cities and 5 flights and 2 train rides to connect all of that with 2 girls. – tough plan, but you’ll never know if it works unless you try, so we did.

Thursday, March 10th

After some alarm issues in the morning, both of us eventually made it to the airporthopper and we got safely to the airport. Flying out to Oslo first for a short layover, until our flight for our final destination that day left – Bergen. We started at 8am (Irish Time) in the morning from Maynooth and finally arrived around 6pm (Standard European Time) at night in Bergen.

Our luggage in the hostel and our stomachs filled with dinner, we made our way through the central and more modern parts of the city along the harbour, some shopping streets and parkways. As we walked we spotted a little cafe and got some good selfmade brownies to go. On our way back, we decided to call it an early night since we had 5 more days to go and we wanted to get up early to walk around during light a little more.

Friday, March 11th

Our time the next morning was quite short because our train to Oslo already left at noon. We still managed quite a long walk down the coast in the opposite direction we walked the night before and got to see some beautiful scenery :)

All in all, Bergen is a cute little city at the seaside and a visit is definitely recommended – if you have more time, try to get out to some of fjords up north or take the little train up the mountain just behind the city.

We got our 7 hour train to Oslo at noon and luckily the weather stayed well. After the walks my sore feet enjoyed the rest and Tess and me loved the view out the window. Snow and mountains wherever you were looking – for me (born in the Rhineland where we only get an inch of snow if we’re lucky enough), it’s been the most snow I’ve ever seen and just driving through without worrying about clearing streets or cars to get somewhere, it was awesome 😀 And for Tess, finally a legitimate winter picture to acknowledge that there’s been a different season between autumn and spring (some times hard to identify in Ireland). I’m sure the Norwegian landscape is stunning without snow in summer as well – but that might need another visit.

Saturday, March 12th

In Oslo, we had a nice airbnb in the original old part of the city, which was about 30 minutes to walk from the central station. Every city we’ve been to during this specific journey had in common that they were water related and boats and harbours are just part of their nature. Compared to the other Stockholm and Helsinki, even Oslo’s centre had a more industrial and economical character rather than dominant maritime aspects. During a free walking tour we got to know the most important parts of the city and had some great open-faced sandwiches for lunch afterwards in a local restaurants. After that we walked around the Norwegian Palace and across an international market until we had to get our next train to get to Stockholm for the next to days.

Well after all those words, enjoy the pictures and let me know if you have any questions 😀
Cheers, Anna xx

 

Ihr Lieben,

nach vielen Wochen voller Reisen, Uni, Ostern und dies und das – kurz dem Leben, hier mal wieder ein Lebenszeichen. Ja ich lebe noch, gesunde gerade von eine kurzen Erkältung und habe endlich mal wieder Zeit euch ein paar Zeilen zu tippen.

Ich hoffe, es geht euch daheim gut und ihr hattet ein paar wundervolle Ostertage im Kreise der Familie – genau wie ich, nur eben in Deutschland oder wo auch immer ihr seid. Die beiden Wochen vor Ostern hatte ich hier frei, und wie man mich kennt, kann ich ja nur schwer still sitzen also ging es für mich erst nach Skandinavien, dann St Patrick’s Day in Dublin, ein zweiter Besuch in Aberdeen und schließlich besuchte mich meine liebe Familie – über all das und vieles mehr gibt es in der nächsten Zeit ein paar Berichte :)

Zunächst einmal – DANKE, an alle lieben Leser, Freunde und Familie – ihr begleitet mich nun schon seit 7 Monaten bei meinem Abenteuer, habt immer ein offenes Ohr und seid allzeit bereit.
Heute ist schon der 1. April, und (Achtung: KEIN Aprilscherz) in genau zwei Monaten trete ich schon meine Rückreise in die Heimat an – es ist unglaublich wie schnell die Zeit hier verflogen ist. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, dass ich im September zum ersten Mal nach Dublin gekommen bin, aber da war auch immer noch so viel Zeit übrig – jetzt rückt das Ende in greifbare Nähe. Stimmt, ich habe eine ganze Weile gebraucht um hier wirklich anzukommen und mich zuhause zu fühlen – doch inzwischen ist genau das passiert und es fühlt sich einfach richtig an hier zu sein! 😀 Also dann, die letzten zwei Monate umso mehr genießen 😉

Genug Geschwafel, los geht’s mit dem Reisebericht – heute Bergen und Oslo :)

Um vorn anzufangen… Tess, meine kanadische Reisebegleitung und Freundin hier aus der Uni, und ich hatten letzten November die verrückte Idee, doch einfach mal Flüge nach Skandinavien zu buchen und zu schauen wie viele Länder und Städte wir in welcher Zeit bereisen können.. gesagt, getan – 6 Tage, 3 Länder, 4 Städte bereisten wir mit 5 Flügen und 2 Zugfahrten.

Donnerstag, 10. März

Morgens um 8 Uhr (irischer Zeit) auf zum Flughafen, neun Stunden, zwei Flüge und einen Zwischenstop später, gegen 18 Uhr (MEZ) Ankunft in Bergen. Ein kleines beschauliches Städtchen am Meer, Blick auf den Hafen, dahinter direkt die Berge und all das in der Abenddämmerung. Hach, herrlich – ein guter Auftakt. :)

Noch auf dem Weg vom Flughafen nach Bergen, erinnert mich der Blick aus dem Fenster an eine meiner Lieblingsautorinnen aus Kindertagen – Astrid Lindgren und ihre “Kinder aus Bullerbü”. Das ist wirklich lange her, aber ich habe es immer gern gelesen!
Den Abend verbringen wir mit einem Spaziergang am Wasser und durch die neueren Viertel der Stadt, gönnen uns unterwegs noch einen leckeren Muffin als Nachtisch und gehen recht früh ins Bett.

Freitag, 11. März

Der frühe Vogel fängt den Wurm, dachten wir uns, also raus aus den Federn, denn auch wenn der Zug nach Oslo schon mittags fährt wollen wir Bergen auch noch bei Tageslicht erleben. Nach einem kurzen Frühstück holen wir noch Proviant beim Bäcker und los geht’s in die verwinkelten Gassen und älteren Stadtviertel entlang zwischen Meer auf der einen und Bergen auf der anderen Seite.

Zurück im Zentrum finden wir dann auch problemlos unseren Zug und machen es uns bequem für 7 Stunden Fahrt nach Oslo. Das Wetter hält und so erleben wir eine tolle Landschaft – Berge und Schnee soweit das Auge reicht und dazu strahlend blauer Himmel 😀 Für mich persönlich eine Premiere, denn die Alpen kenn ich bisher nur aus dem Flugzeug und im Rheinland gibt’s ja höchstens mal n bisschen Puderzucker statt Schnee ;). Tess hingegen kann nun endlich davon sprechen, dass es auch in Europa wirklich Winter werden kann, denn naja in Irland ist man sich da manchmal gar nicht so sicher.

Samstag, 12. März

Nach einem Hostel im Herzen von Bergen, haben wir in Oslo ein airbnb knapp 30 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof im ehemaligen Altstadtbereich. Gut ausgeruht geht es am nächsten Morgen los – zunächst erklimmen wir einen alten Park in einem sehr bergigen Teil der Stadt und danach lassen wir uns bei einer freewalking tour die wichtigsten Punkte der Stadt zeigen samt ein paar Fakten zur norwegischen Geschichte. Die Stadt ist nicht extrem groß und wirkt verglichen mit Stockholm und Helsinki am wenigsten maritim, obwohl alle drei am Wasser liegen und mehr oder minder von Booten und Häfen geprägt sind. Unser Guide verrät uns die Norweger sind vorallem ‘praktisch’ und ‘vernünftig’ veranlagt – fast jedes historische Event, Architektur und Alltagsgewohnheiten, fast alles lässt sich zumindest teilweise damit begründen. Zum Beispiel wird das Flachdach des Opernhauses im Sommer ebenfalls für Aufführungen und Veranstaltungen genutzt und ist fast immer frei zugänglich.

Bevor um 3 Uhr nachmittags schon unser Zug nach Stockholm abfährt, schauen wir noch beim norwegischen Schloss vorbei und gönnen uns ein leckeres Mittagessen in einem typischen norwegischen Lokal. Einmal Krabbenbrot (bzw feinstes Rind) mit Salat – hat sich gelohnt.

Beim nächsten Mal hören und sehen wir uns aus Stockholm, bis dahin
liebe Grüße, Anna-Lena

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Anna-Lena Oehmann

I am studying Musicology and British Literature at Bonn University in Germany and will spend my year abroad at Maynooth University near Dublin.