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Am frühen Mittag erreicht unser Bus den Hauptbahnhof von Sydney. Mit einem lauten Zischen der sich öffnenden Türen steigen wir aus, schnappen uns unseren Rucksack und haben mal wieder keinen Plan.
„Ich dachte du wüsstest, wie wir zum Hostel kommen?“
„Das Gleiche habe ich auch von dir gehofft.“
„Naja wir können mit einem Bus fahren.“
„Und welchen?“
„Keine Ahnung!“ 😀
Die größte Gefahr, wenn man mit jemand anderem zusammen reist, ist, dass man sich um nichts mehr kümmert und sich auf den Anderen verlässt. Die Bequemlichkeit siegt dann vor der Vernunft. Dank Google finden wir schnell eine Busverbindung und nachdem wir erst in die falsche Richtung laufen, kehren wir um, sehen unseren Bus an uns vorbei fahren und warten dann schließlich an der Bushaltestelle auf den nächsten.
Voller Erwartungen erreichen wir unser Hostel, welches ich aufgrund der Empfehlung von Paul (dem Koreaner aus Melbourne) gebucht hatte. Nachdem das YHA in Canberra wirklich eine Wohltat war, ist das Hostel, das wir gerade betreten eher eine Zumutung. Erst einmal gibt es einen Fehler im Buchungssystem, weswegen Hester für die erste Nacht in das Partnerhostel am anderen Ende der Stadt fahren muss – sie braucht fast eine Stunde dafür. Auf dem Weg zu meinem Raum schlägt mir schon stickige, feuchte Luft entgegen. Als ich das 6-Bett-Zimmer betrete, kommt noch ein saurer Schweißgeruch hinzu und die Hitze steht im Raum. Der Ventilator in meiner Zimmerhälfte verweigert seinen Dienst und schaut mich nur teilnahmslos an. Meine Bettdecke fehlt komplett und das Spannbetttuch ist fleckig. Das WLAN funktioniert ebenfalls nicht. In der Küche finde ich das zweitschlimmste Chaos vor, das ich je gesehen habe. Das allerschlimmste war in Wellington, Neuseeland. Bevor man anfangen kann zu kochen, ist man gezwungen erst einmal Geschirr zu spülen. Und es gibt nicht genug Besteck für alle. Oha – das kann was werden… Zum allerersten Mal überlege ich ernsthaft das Hostel zu wechseln. Allerdings hält mich ein wichtiger Punkt davon ab: In diesem Hostel gibt es keine Rückerstattung für eine Stornierung. Es ist nicht nur so, dass es das erste Hostel ist, in dem ich so eine Regelung gesehen habe, ich habe außerdem gerade für neun Nächte bezahlt! Nichts desto trotz überlege ich einen Umzug in das Nachbarhostel – ein YHA-Hostel – bis Hester mich etwas aufmuntert. Wir einigen uns darauf die Tage in der Stadt zu verbringen und nur zum Schlafen wieder einzukehren.
Zum Abendessen gönnen wir uns eine Pizza, da man in der verdammten, dreckigen Küche ja nicht arbeiten kann. Warum spülen die Leute nicht ihr Geschirr? Ein derartiges Verhalten finde ich so etwas von asozial! Ok… Wuuuussaaaaa… Ab in’s Bett.

 


 

Sightseeing

Die nächsten Tage verbringen wir wie geplant möglichst oft und lange in der Stadt. Sightseeing steht auf dem Programm. Mich persönlich reizt vor allem die Natur, daher besuchen wir zuerst die Royal Botanic Gardens…

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…mit anschließendem Stopp in der Art Gallery von New South Wales

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Auf dem Weg nach Hause stoßen wir auf eine Einkaufsstraße mit besonderem Charme.

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Nach dem Abendessen gehen wir fast jeden Tag noch spazieren, da es im Hostel keine Ecke gibt, in der man sich gemütlich unterhalten kann. Glücklicher Weise müssen wir nur einen kurzen Weg gehen, um den Hafen zu erreichen.

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Tags drauf geht es dann zum weltbekannten Opernhaus!

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Und nach dem Mittagessen im Park mit Aussicht…

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… finden wir noch eine andere Einkaufsstraße, die zwar weit über unserem Budget liegt, aber trotzdem schön an zu sehen ist.

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Am letzten Tag schauen wir uns noch den „Chinesischen Garten der Freundschaft“, sowie einen weiteren Hafen, das älteste Stadtviertel Sydney’s und einen weiteren Park an.

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Ok ich gebe zu, Sydney ist eine echt coole und schöne Metropole!  Nur das Hostel stört ein wenig. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, dass es keinen juckt, wie die Küche aussieht und wie es in den Zimmern riecht. Zu meiner Überraschung meinte eine Zimmernachbarin, dass es das beste Hostel sei, in dem sie bislang gewohnt habe. Jetzt bin ich eher schockiert, was ich denn noch erwarten muss. 😀
Jedenfalls haben wir jetzt die Sehenswürdigkeiten der Stadt soweit abgeklappert. Da ich allerdings noch auf einen Umschlag aus Deutschland warte, bin ich gezwungen noch eine Weile hier zu verbringen. Desswegen wollen Hester und ich morgen aus der Stadt rausfahren zum Bondi Beach – dem bekanntesten Strand Sydney’s – und am Wochenende in die Blue Mountains – eine der wenigen Attraktionen, von denen ich schon in Neuseeland gehört habe. Mal schauen!

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Alexander Hirzmann

This year Alex will take the opportunity to visit New Zealand for about one year. With this, his lifetime dream comes true.