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Was fällt einem ein, wenn man an Australien denkt? Kängurus, Koalas, das Outback, giftige Tiere und was noch? Richtig, die Küste. Wie Ihr bereits gemerkt habt, fahren wir stetig an der Ostküste entlang, bzw. durch das umliegende Flachland. Das Meer vor Australien ist wirklich wunderschön und die Strände bieten einen unglaublichen Facettenreichtum, sodass man wortwörtlich nur Strände besuchen könnte und man wäre trotzdem nicht enttäuscht.
Beim Reisen an sich steht bei mir vor allem eines im Vordergrund: Ich möchte Neues erleben. Dinge, die ich zu Hause noch nicht gemacht habe oder machen konnte. Sei es das Arbeiten auf einer Farm im Norden Neuseelands, der Job als Muschelöffner oder das wochenlange Übernachten im Auto. Nicht Alles war immer schön und bequem, aber es war ein Teil der gesamten Erfahrung und ich würde es genauso noch einmal machen!

Glücklicher Weise steht heute eine Erfahrung der schöneren Art auf dem Programm. Da unser Budget begrenzt ist, fahren wir nicht mit einer der überteuerten Tagestouren raus zu den großen Inseln, sondern mit einer „normalen“ Personenfähre auf die kleine Daydream Island. Das Wetter spielt jedenfalls mit und wir können die Fahrt genießen!

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Auf der kleinen Insel angekommen, stellen wir überrascht fest, dass hier sogar Wallabys leben.

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Da Till uns bereits seit Tagen vom Schnorcheln vorgeschwärmt hat, wollen wir es heute auch einmal ausprobieren. Und was soll ich sagen, es war echt der Hammer!

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Obwohl wir keine Gäste der Hotelanlage sind, dürfen wir sämtliche Einrichtungen wie Pool und Liegen mitbenutzen. Natürlich waren wir zunächst im Meer schwimmen, aber der Pool hat uns einfach zu sehr angelächelt.

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Die drei Meerjungfrauen - das Wahrzeichen der Insel

Die drei Meerjungfrauen – das Wahrzeichen der Insel


 

Trauerkompensation auf Männerart

Da wir gedanklich immer noch Fraser Island nachtrauern, haben wir uns überlegt, wenigstens einmal die Geländetauglichkeit des Wagens auszureizen. Es war wirklich ein tiefer Rückschlag, nicht auf Fraser Island fahren zu können.
„Genau dafür haben wir uns doch einen Geländewagen gekauft“, meinte Marco damals.
Jedenfalls musste ein Ersatz in irgendeiner Form her. Und da Männer wie kleine Kinder gerne spielen, fahren wir noch zum Driften ein bisschen am Strand entlang und durch die Umgebung. Wenig später fahren wir in Richtung Küste, um direkt am Wasser zu fahren.

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Danach geht es zum Driften auf ein etwas abgelegenes Feld, wo schon einige Spuren im feuchten Sand zu erkennen sind.

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Auch wenn das natürlich super viel Spaß gemacht hat, leider habe ich bei der Aktion irgendwie mein Handy verloren, welches leider auch nicht mehr auftaucht. Der materielle Wert spielt dabei für mich absolut keine Rolle, aber leider gehen mir damit auch wichtige Bilder der Reise verloren – schade.

 


 

Wallaman Falls

Heute steht als Abschluss der Reise noch ein Highlight an: Die 268 Meter hohen Wallaman Falls! Nachdem wir die ersten Höhenmeter überwunden haben, erreichen wir den ersten Aussichtspunkt.

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Nach weiteren 20 Minuten Fahrt erreichen wir ein weiteres Plateau mit wunderbarer Aussicht auf den Wasserfall.

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Auch die restliche Umgebung kann sich sehen lassen.

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Da Olli und ich erst später losgefahren sind als die anderen, schaffen wir es zeitlich leider nicht mehr zum Fuße des Wasserfalls zu wandern, da wir ansonsten im Dunkeln zurücklaufen müssten. Glücklicher Weise hat Till ein paar Bilder geschossen, die ich verwenden darf – vielen Dank dafür!

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Zunächst bedanken wir uns noch für das gute Karma, da uns ein nahegelegener Campingplatz Unterschlupf für die Nacht bringt. Aber als wir am Morgen aufwachen regnet es in Strömen. Das wäre jetzt nicht weiter tragisch, hätten wir letzte Nacht nicht vergessen unsere Vorratsboxen zu schließen. Daher liegen fast alle Habseligkeiten verstreut und klatschnass um die Autos verteilt: Lebensmittel, Geschirr, Handtücher, Erste-Hilfe-Sets, einfach alles. Nachdem wir uns von fast allem getrennt und drei Müllsäcke gefüllt haben, fahren wir weiter.
„Gut, dass uns das am letzten Tag passiert ist“ sage ich noch.
Und tatsächlich, heute ist der letzte Tag unseres gemeinsamen Roadtrips.
„Verdammt, ging das wieder schnell“, denke ich mir noch, als ich mich von Olli und Marco verabschiede.
Während die anderen Beiden in Townsville bleiben, fahre ich mit Till weiter nach Cairns, von wo aus ich meinen Flieger besteigen werde. Doch das erzähle ich euch beim nächsten Mal…

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Alexander Hirzmann

This year Alex will take the opportunity to visit New Zealand for about one year. With this, his lifetime dream comes true.