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Liebe LeserInnen,

nach einiger Zeit nun wieder ein paar Zeilen und fotografische Eindrücke.
Nach meiner Zeit in Irland habe ich mir vorgenommen, in diesem Jahr noch jeden einen Ort im Norden, Osten und Süden meines Heimatlandes zu entdecken, damit ich Deutschland nicht nur vom Hören-Sagen kenne.

Nun die erste Station sollte Hamburg werden – Hostel und Zug sind im Handumdrehen gebucht und es juckt mir förmlich in den Fingern noch weitere Reisen zu planen – hach ja, es war schon cool in Irland die Wochenendplanung mit der Fragen zu beginnen “Wohin fahren wir dieses Mal?” –
Apropos Irland, wie es so kommen sollte, haben Mona und ich uns in Hamburg getroffen – eine Maynoothian Reunion 😀

Sonntag, 27.August

Dann ist es endlich Ende August und Sonntagmorgens früh um halb 8 geht’s los. Entspannt setze ich mich in den Zug und genieße die ruhige Fahrt nach Hamburg. Bei bestem Wetter komme ich mittags dort an und gemeinsam mit Mona erkunden wir gleich die Innenstadt. Als gebürtiger Emdenerin und Studentin aus Göttingen ist Mona schon ein paar Mal in Deutschland’s größter Hafenstadt vorbeigekommen und so brauchen wir den Stadtplan nur selten.

Nach einem Kaffee und einem Zwischenstopp im Hostel kommen wir in die berühmte Speicherstadt. Leider ist es nun vorbei mit dem guten Wetter und wir erleben ein heftiges Gewitter samt kräftigem Regen inmitten imposanter Kulisse. Trotz zahlreicher Blitze gelingt es mir nicht ein passendes Foto zu schießen und aufgrund fehlender Regenjacken müssen wir uns unterstellen. Endlich wieder trocken geht’s weiter durch die Hafencity, an der Elbphilharmonie vorbei und schließlich zur St Michaeliskirche. Nach dem Abendessen beenden wir den Tag mit einem Spaziergang an der Alster und genießen den Sonnenuntergang.

Montag, 28. August

Der nächste Tag ist ein Montag. Montagmorgens – ein ganz spezielle Zeit in der Woche. Der eine springt aus dem Bett, während die Schlafmützen unter uns sich am liebsten nochmal umdrehen würden – tja wir haben uns für ein Mittelding entschieden und beginnen die Woche dann ganz entspannt bei einem ausgiebigen Frühstück. Bevor wir abends beide wieder in den Zug steigen, gibt’s noch reichlich zu entdecken.

Frisch gestärkt, fahren wir nach Blankenese und laufen durch den Ort, das bekannte Treppenviertel bis zum Elbeufer. Wie der Zufall es will, kommt auch gerade ein riesengroßes, schwerbeladenes Schiff daher und bahnt sich seinen Weg. Die Fähren und kleinen Lastkähne sehen aus wie Spielzeuge im Vergleich zu dem Koloss. Wirklich beeindruckend.

Nach der Stadt am Vortag tuen die Ruhe und all das Grün am Wasser ganz gut und wir entscheiden uns für einen längeren Spaziergang. Entlang der Elbe zurück Richtung Innenstadt bis zur Teufelsbrücke. Dort befindet sich die nächste Fährstation, von der wir bis in die Stadt fahren können. Gesagt, getan – los geht’s und unterwegs wird fleißig rumgesponnen.. über Gott, die Welt, Irland und vieles mehr. Schließlich auf der Fähre entscheiden wir uns noch kurz in Ottensen und zumindest auf dem Platz vom Fischmarkt vorbeizuschauen. Wir entdecken eine nette Einkaufsstraße und weitere Sonnenstrahlen.

Doch auch jede noch so kurze Reise geht zu Ende, und deshalb machen wir uns auf zum Bahnhof und schon wieder heißt es verabschieden. Dass mit der Zeit ist halt so eine Sache… mal scheint zu rennen, dann wieder zu schleichen.. doch sie bleibt nie stehen, alles verändert sich. immer.

Mit diesen Gedanken und einigen Fotos sage ich nun Tschüss und bis zum nächsten Mal – dann sehen wir uns in Duisburg und Friedrichshain :)
Anna-Lena

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Anna-Lena Oehmann

I am studying Musicology and British Literature at Bonn University in Germany and will spend my year abroad at Maynooth University near Dublin.